Ausbildung im Atemschutz nach DGUV Regel 112-190 (ehem. BGR 190)

Erst- und Wiederholungsunterweisung

An jedem Arbeitsplatz muss die Atemluft grundsätzlich so sauber sein, dass für die Mitarbeiter keine Gefahren bestehen. Doch das ist nicht immer möglich. Oft entstehen Staub, Rauch, Dämpfe, Gase oder Nebel, die nicht durch Absaugung oder Abkapselung von den Beschäftigten ferngehalten werden können.

Damit an solchen Arbeitsplätzen das lebensnotwendige Atmen nicht zu einer gefährlichen Sache wird, müssen dort Atemschutzgeräte verwendet werden.

Die DGUV Regel 112-190 Regeln für den Einsatz von Atemschutzgeräten schreibt eine halb bzw. jährliche zu wiederholende Unterweisung an Atemschutzgeräten vor.

Theoretische Ausbildung:

  • Gesetzliche Grundlagen
  • Anforderungen an den Geräteträger
  • Benutzung von Atemschutz
  • Die menschliche Atmung
  • Atemgifte und gefährliche Stoffe
  • Filtergeräte
  • Isoliergeräte
  • Fluchtgeräte
  • Arbeiten mit besonderer Gefährdung
  • Ergonomie
  • Grenzen der Schutzwirkung und Benutzungsdauer ( Tragezeitbegrenzung )
  • Theorieprüfung

Praktischer Teil:

  • Typische Trageübungen mit angelegtem Atemschutzgerät und Gebrauch der Mess- und Hilfsmittel, unter Berücksichtigung der zu erwartenden Einsatzbedingungen
  • Anlegen des Gerätes
  • Kontrolle des Dichtsitzes des Atemanschlusses und der Einsatzbereitschaft
  • Gewöhnungsübungen mit persönlicher Schutzausrüstung
  • Praktische Übungen

Teilnehmerkreis

Mitarbeiter, die zum Schutz ihrer Gesundheit am Arbeitsplatz Atemschutzgeräte tragen.